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LIMITATION MACHT KREATIV

AUSSTELLUNG STATION21 IN ZÜRICH, DEZEMBER 2014



Studio Action lenkt die Aufmerksamkeit mit ihrem Beitrag für die Weihnachts-ausstellung in der Station21 auf das Wesentliche und wünscht frohe Festtage und ein vielversprechendes 2015!



FICUS ELASTICA ROBUSTA

INSTALLATION SCHAU!FENSTER IN SACHSELN, SEPTEMBER - OKTOBER 2013



Studio Action setzt sich in der Arbeit 'Ficus Elastica Robusta' mit Arbeits- und Privatraum auseinander. Ausgang hierfür ist der Bildausschnitt eines Büros mit Arbeitsmobiliar, Arbeitsutensilien sowie identifikationsstiftenden Privatgegen-ständen, die Arbeitende produktiv und konzentriert arbeiten lassen. Obwohl diese privaten Elemente das Büro persönlicher gestalten sollen, sind es gerade sie, welche die Künstlichkeit aufrecht erhalten. Studio Action stellt diese Gegenstände - den Ficus als populäre Büropflanze, ein gerahmtes Bild sowie das Fenster für die Aussicht - dem Schau! fenster gegenüber. Die persönlichen Büroelemente werden in den privaten Kachelofenraum intergiert oder sogar zurückgeführt. Privates und Arbeit prallen hier aufeinander und fügen sich zu einem neuen Bild zusammen.




OHNE TITEL (HOLZOBJEKT MIT VIDEO)

INSTALLATION SWISS ART AWARDS IN BASEL, JUNI 2013



Studio Action hat ein Holzobjekt mit Video entwickelt, das sich selbst berechnet. In der Mitte eines raumhohen, aus unterschiedlich langen Holzleisten bestehenden Objekts, ist ein Videoscreen eingebettet. In diesem Video werden anhand tabellarisch erfasster, betriebswirtschaftlicher Kennzahlen die zukünftigen Arbeitserzeugnisse, Aufwand sowie Verdienste von Studio Action mit Formeln automatisch berechnet. Das Holzobjekt ist ein räumliches Ergebnis dieser Berechnungen und stellt ihre vielversprechende Zukunft dar.




USE (UNEXPECTED SIDE EFFECTS)

INSTALLATION 1. TBILISI TRIENNALE, OKTOBER - NOVEMBER 2012



Studio Action vertritt mit USE - eine Kollaboration mit RELAX (chiarenza & hauser & co), René Fahrni, Chantal Romani, Miro Schawalder und Judith Weidmann - die F+F Schule für Kunst und Mediendesign Zürich an der 1. Tbilisi Triennale in Georgien. Das USE-Team bespielt mit ihrer raumgreifenden Installation das Centre of Contemporary Art und widmet sich anhand der Installation, eines Workshops und eines Vortrages unbelegten Behauptungen wie z.B., dass erfolgreiche Kunstschulen erfolgreiche KünstlerInnen produzieren, dass die Zukunft der Kreativwirtschaft gehöre oder dass die Welt eine bessere sein werde, dank der zunehmenden Aufspaltung der Arbeitswelt in fest angestellte Manager und unterbezahlte, dafür 'glückliche weil freie' Zulieferer. Zugleich stellt USE diesem ewigen Hierarchieverständnis Bilder des Arbeitens auf Augenhöhe und Überlegungen zu einer Wunschschule entgegen.




HORSE OF A DIFFERENT COLOR

INSTALLATION LOKAL-INT IN BIEL, APRIL 2012



Biel ist die grösste zweisprachige Stadt der Schweiz und die internationale Geschäftssprache ist Englisch. Ausgehend von diesen Tatsachen hat Studio Action eine mehrsprachige Installation im lokal-int realisiert. Ihr Projekt beschäftigt sich mit illustrativen Redewendungen über Arbeit, die der jeweiligen Sprache eigens sind. Die von Hand gemalten Plakate stehen mit den ausgewählten Sprachidiomen sowie bildlichen Stellvertretern als zeitlose Statements im Raum. Das integrierte Video zeigt anhand bewegter Schrift und grafischen Animationen ein polyglottes, humorvolles Konvolut über Ausstellungsraum und Arbeit.




CITY BAY BEAT

KUNST UND BAU PROJEKT, HOCHSCHULE LUZERN, 2011



Studio Action hat für das neue Verwaltungsgebäude ‹City Bay› der Hochschule Luzern ein Kunst und Bau Projekt ausgeführt. Die Arbeit besteht aus vier monochromen Bildern mit Liedzitaten, sowie einer Soundinstallation im Lift und greift auf eine ursprüngliche Funktion von Arbeitsliedern - die Reflexion über das eigene Tun - zurück. Aus vier zeitgenössischen Musikstücken wurden spezifische Textauszüge ausgesucht, die den Arbeitskontext thematisieren. Diese Zeilen, nun Teil der einfarbigen Bilder, liefern humorvolle bis kritische Ansätze, mit denen die Mitarbeitenden und Besuchenden beim Gang durch das Verwaltungsgebäude konfrontiert werden. Die ausgewählten Lieder wurden von dem Musiker Mario Marchisella instrumental interpretiert. Diese Musikstücke werden im hausinternen Lift alternierend einmal pro Tag anhand eines Zufallsgenerators abgespielt. Die ursprünglichen Quellen der Textarbeiten werden damit angedeutet und sind als Nachahmung von Melodie und Rhythmus erkennbar.




FRISCHE SALATE

INTERVENTION MAX-BILL-PLATZ ZÜRICH, AUGUST 2011



Der Max-Bill-Platz bildet das Zentrum des Zürcher Quartiers Neu-Oerlikon. Den naheliegenden Geschäften wird jedoch die aktive Nutzung des Platzes aufgrund strikter Bestimmungen erschwert. Infolgedessen hat Studio Action mit ihrer Intervention das Gesuch der Ladenbesitzenden unterstützt, und den Geschäften die bereits auf dem Platz befindliche Installation ‹Leihgabe› von den Künstlern ganzblum als temporäre Benutzungsfläche für ihre Geschäftswerbetafeln offeriert. Mit ihrer Installation, einem Stück Landwiese, wollten die Künstler ganzblum auf den Urbanisierungsboom in Neu-Oerlikon aufmerksam machen. Studio Action indes hat diese Wiese mit Reklame okkupiert und eröffnete somit eine Neudefinition der ursprünglichen Funktion als Landwirtschaftszone.




TBD SONG

AUSSTELLUNG IM KUNSTKASTEN IN WINTERTHUR, APRIL - JUNI 2011



Das ehemalige Industrieareal Sulzer in Winterthur wurde in den letzten Jahren zu einem durchmischten Stadtteil umgestaltet, der mit der Verbindung von Arbeiten, Wohnen, Freizeit, Bildung und Einkaufen wirbt. Studio Action hat für den kunstkasten im Sulzerareal den ‹tbd song› entworfen. Der ‹to be defined song› weist auf den Tatbestand hin, dass dem Bereich Arbeit in unserer Gesellschaft ein vorherrschender Stellenwert zugeordnet wird. Mit ihrem Lied versucht Studio Action zu motivieren, sich als Individuen mehr einzubringen. Mit der Aufforderung ‹Define this place!› sprechen sie sämtliche Bewohner/innen und Besucher/innen an, und um den Song massenhaft zu streuen, wird er von dem Tischkopierer im kunstkasten stoisch und unentwegt vervielfältigt. Allerdings können die Kopien nicht mitgenommen werden und sammeln sich im Laufe der Ausstellung im kunstkasten an.




POINT OF VIEW

PRÄMIERTE ARBEIT SWISS ART AWARDS IN BASEL, JUNI 2010



Point of View zeigt aus szenografischen Strukturen, spielerisch gebastelten Objekten, Fotografien und Zeichnungen komplex verschachtelte Büroland-schaften. Vor dieser Kulisse entwickeln die Künstlerinnen ein subtiles Spiel, mit humorvollen, beziehungsreichen und mehrdeutigen Szenen, die an die Hierarchien und Rollenspiele der Arbeitswelt erinnern.




FÜHRUNG DURCH DEN SCHLOSSPARK

INTERAKTION IM SCHLOSSPARK IN WÄDENSWIL, JULI 2009



Studio Action hat im Rahmen der Interaktion unter Bäumen am Samstag 4. Juli 2009 durch den Schlosspark in Wädenswil geführt. Ein Schild mit der Aufschrift ‚follow me‘ forderte das Publikum auf, den Künstlerinnen zu folgen. Durch die zwei Routen wurde wortlos geführt und mit dem Zeigefinger auf verschiedene Gegenstände, Pflanzen oder Kunstwerke im Park hingewiesen. Die Aktion endete damit, dass die zwei Gruppen wieder aufeinander trafen und die Künstlerinnen die Schilder in den Boden platzierten.




DIE ARBEIT SPRICHT FÜR SICH SELBST

INTERAKTION IN DER STATION 21 IN ZÜRICH, MAI 2009
IN ZUSAMMENARBEIT MIT EVA MOLINE



Anja Moers, Eva Moline und Silvia Popp haben am 30. Mai 2009 zu einer einmaligen Aktion in der Station 21 eingeladen. Während die Künstlerinnen in einem Nebenraum am runden Tisch zur Diskussion über die Aktion einluden, wurden ihre Gespräche über drei ’stellvertretende’ Boxen via Funkmikrofon in den Ausstellungsraum übertragen. Sie luden die Besuchenden der Ausstellungen ein, sich an ihren Tisch zu setzen und sich an den Gesprächen zu beteiligen. Die Gespräche wurden durch die Funkmikrofone in den Ausstellungsraum übertragen und konnten von den Besucher/innen bei offeriertem Vernissagenbuffet mitgehört werden. Nach drei Stunden liessen die Künstlerinnen die Boxen verstummen und beendeten damit die Aktion.




FRAGEBOGEN

FRAGEBOGEN FÜR DEN SWISS ART AWARDS 2009



Studio Action reagiert auf die 2009 neu gesetzte Regelung der PDF Dossiereingabe des Swiss Art Awards. Jedes Jurymitglied des Swiss Art Awards 2009 erhielt einen online Fragebogen in Form eines PDF’s, mit vordefinierten Kriterien für Kunstwerke. Bei einer Teilnahme an der Ausstellung hätten die ausgewerteten Fragebogen für jedes Jurymitglied ein zugeschnittenes Kunstwerk ergeben.


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